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U16w qualifiziert sich für Süddeutsche
Im Rahmen eines Pilotprojektes zur Umstrukturierung des Spielbetriebs bei der Jugend, spielte die weibliche U16 am vergangenen Samstag ihre sogenannte „Zwischenrunde“, die eigentlich einer Baden-Württermbergischen Meisterschaft gleichzusetzen ist.
Dabei ging es beim TV Stammheim im Stuttgarter Norden um die begehrten ersten drei Plätze, welche zur Teilnahme an der Regionalmeisterschaft Südwest berechtigen, die letzte Hürde zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Im ersten Spiel der Vorrunde stand unseren Wölfinnen der TSV Karlsdorf auf der anderen Feldhälfte gegenüber. Das Team aus dem Badischen kam zu Beginn des ersten Satzes deutlich besser ins Spiel und zwang den Gärtringerinnen demonstrativ eine 0:6-Führung auf. Nach einer Auszeit von Seiten des TSV schüttelte sich der Rudelnachwuchs gehörig und kam motivierter und energischer auf den Platz zurück. Mit einer tollen Mannschaftsleistung holten die TSV Mädels Punkt für Punkt den Rückstand auf und konnten diesen Satz dann noch mit 11:9 für sich entscheiden. Diesen Schwung nahmen sie direkt in den zweiten Satz mit. Mit zunehmender Sicherheit in der Abwehr und beim Zuspiel punktete der Angriff ein ums andere Mal und am Ende stand der erhoffte Sieg.
Nach einer kurzen Pause hieß der nächste Gegner TV Unterhaugstett, dieser war verletzungs- und krankheitsbedingt nicht mit der Bestbesetzung angereist, musste jedoch auch erst mal bezwungen werden. Die Gäufünf startete, anders als im Spiel zuvor, sehr konzentriert und konnte den ersten Satz schnell für sich entscheiden. Im zweiten Satz kam die Angreiferin vom TVU zunehmend besser ins Spiel und die Gärtringer Angriffsreihe schien keinen Weg mehr durch die Abwehrreihe des Gegners zu finden und zu punkten. Eine Auszeit und Aufstellungsänderung auf Seiten des TSV brachte den erwünschten Erfolg. Dank der darauffolgenden sehr guten Abwehrleistungen konnten immer wieder neue Spielzüge aufgebaut werden. Zuletzt stand ein wahrer Arbeitssieg auf Seiten der Gärtringerinnen und der somit verbundene direkte Einzug ins Halbfinale.
Für das Halbfinale und somit als Gegner des TSV qualifizierten sich die Gastgeberinnen des TV Stammheim, welche die Gäufünf in der Vorrunde deutlich mit einem 2:0 besiegen konnten. Die Mädels aus dem Stuttgarter Norden machten es dem TSV dieses Mal aber nicht so leicht. In Satz eins wurden die TSV-Mädels förmlich mit einem 3:11 überrannt. Aber frei nach der Devise „zusammen können wir alles schaffen“, schüttelten sich die jungen Damen kurz - im zweiten Satz stand eine völlig neue Mannschaft auf dem Platz. Präsent spielte die Abwehrreihe den Ball vor, sodass der Angriff stetig punkten konnte. Mit dem Satzgewinn folgte der Ausgleich und ein dritter Satz musste die Entscheidung bringen. Dieser dritte Satz wurde zu einer heißumkämpften Nummer. Starke Abwehrleistungen und Top-Angriffe auf beiden Seiten machten diese Partie zu einem der besten Spiele des Tages. Beim 10:7 schaffte es die Gäufünf aber nicht den „Sack zuzumachen“ und ließ die Stammheimerinnen noch zum 10:9 heran kommen. Trainerin Yvonne Hornikel entschied sich für eine Auszeit, um den Mädels kurz Zeit zum Durchatmen zu verschaffen. Ein darauffolgendes Angaben-Ass von Gärtringer Seite besiegelte den Sieg des TSV und den Einzug ins Finale!
Das ausgegebene Tagesziel war hiermit mehr als erreicht und alles Weitere noch Zugabe. Überglücklich und nach dem Mottos „Spaß am Faustballspiel“ starteten unsere Youngstars das Finalspiel gegen den TV Bretten. Trotz kämpferischer Leistung ging der erste Satz leider auf das Konto für den TV Bretten. Im zweiten Satz fand der TSV besser und schneller ins Spiel und machten es dem Gegner durch kurze, gezielte Angaben sichtlich schwerer. Nach einem grandiosen 11:5 Sieg musste der dritte und somit letzte Satz des Tages die Entscheidung bringen. Beide Mannschaften kämpften hart um jeden Punkt, spielten mit Witz und enormer Spielstärke - zu jedem Zeitpunkt ein Spiel auf Augenhöhe. Leider war in diesem Spiel zum Ende hin das Glück zweimal auf gegnerischer Seite und der Rudelnachwuchs musste sich mit einem 11:13 geschlagen geben. Tränen gab es wenn, dann nur sehr kurz, denn mit diesem sensationellen 2. Platz bei der Zwischenrunde/Württembergischen Meisterschaft hatten die Mädels an diesem Tag wirklich Großes geleistet und sind dem Traum, von der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, wieder einen Schritt näher gekommen.
Für den TSV spielten:
Emma Hornikel, Isabella Reutter, Anja Tizi, Nadine Schneider, Lea Thibor, Lucy Hornikel, Lena Schäfer, Laura Kuny