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U16w erreicht starken vierten Platz bei DM
Am vergangenen Wochenende startete die weibliche U16 des TSV Gärtringen bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Liebenzell und qualifizierte sich nach einem echten Sahnetag am Samstag für das Halbfinale am Sonntag. Am Ende erreichte das Team einen hervorragenden vierten Platz im Zwölferfeld und stellte damit das beste Team aus Süddeutschland.
Starker Start in der Gruppenphase
In der Gruppenphase am Samstag traf der Gärtringer Nachwuchs zunächst auf den Nordvierten ESV Schwerin. Die TSV-Fünf legte ihre Anfangsnervosität schnell ab und startete stark ins Turnier. Schwerin hingegen agierte noch sehr verunsichert und konnte im ersten Satz kaum ins Spiel finden. So sicherte sich der TSV einen klaren 11:4-Satzgewinn.
Im zweiten Satz verlief die Partie deutlich ausgeglichener. Die Schwerinerinnen brachten die TSV-Abwehr mehrfach ins Wanken. Beim Stand von 8:10 wendete sich das Blatt jedoch, als zwei Angabenfehler der Gegnerinnen den Ausgleich brachten. Mit zwei Punkten in Folge entschied der TSV schließlich auch diesen Satz für sich und feierte einen 2:0-Erfolg – eine optimale Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.
Im zweiten Spiel der Dreiergruppe setzte sich der MTV Diepenau ebenfalls mit 2:0 gegen Schwerin durch. Damit war dem TSV das Ticket fürs Viertelfinale bereits sicher. In der abschließenden Gruppenpartie gegen Diepenau ging es nun um den Gruppensieg.
Gruppensieg gegen Diepenau
Wie schon zuvor, kam auch Diepenau schlecht ins Spiel. Emma Hornikel und Isabella Reutter punkteten immer wieder direkt mit Angaben und Angriffen. Kurzzeitig geriet die TSV-Abwehr ins Straucheln, als die Gegnerinnen mit Rollbällen operierten, doch auch diese Phase meisterte das Team souverän und holte sich den ersten Satz mit 11:4.
Nach dem Seitenwechsel riss der Spielfluss etwas ab, Diepenau kam besser in die Partie und der TSV wirkte müde. Der zweite Satz ging mit 7:11 verloren – doch dank des höheren Sieges im ersten Satz sicherte sich Gärtringen den Gruppensieg und den Einzug ins Viertelfinale gegen den SV Tannheim.
Viertelfinalsieg gegen Tannheim
Gegen das Team aus Bayern hatte man bereits bei der Süddeutschen Meisterschaft zwei Mal gespielt – zuletzt im Finale siegreich. Ein Wunschgegner also.
Tannheim startete etwas besser, insbesondere die Angaben der Angreiferin brachten die Gärtringer Abwehr unter Druck. Doch beim Stand von 6:6 kam der Ausgleich, und vier Punkte in Folge sorgten für die 10:6-Führung. Mit einem clever gespielten Ball beendete der TSV den Satz mit 11:9.
Im zweiten Satz dominierte dann die Gärtringer Abwehrreihe mit Lea Thibor, Lucy Hornikel und Nadine Schneider das Spielgeschehen. Tannheim fand kaum noch ein Mittel – 11:3 lautete das deutliche Ergebnis. Der TSV gewann mit 2:0 und zog verdient ins Halbfinale ein. Die Freude bei Team und Fans war riesig.
Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister
Am Sonntagvormittag wartete im Halbfinale der VfL Kellinghusen. Bis zum 5:5 war die Partie offen, dann erhöhte die großgewachsene Angreiferin des Gegners den Druck und Gärtringen konnte nicht mehr mithalten. Der erste Satz ging mit 7:11 verloren.
Im zweiten Satz schlichen sich mehr Fehler auf Seiten des TSV ein – bis zum Zwischenstand von 3:10. Zwar kämpfte das Team tapfer weiter, doch es reichte nur noch zur Ergebniskosmetik. Mit 6:11 verlor man auch den zweiten Satz und musste dem späteren Deutschen Meister zum Finaleinzug gratulieren.
Niederlage im Spiel um Platz 3
Im kleinen Finale traf der TSV auf den TV Brettorf, der überraschend sein Halbfinale gegen den TSV Essel verloren hatte. Von Beginn an war Brettorf hochmotiviert und dominierte klar. Der erste Satz endete schnell mit 3:11.
Auch im zweiten Satz fand Gärtringen nicht mehr zu seinem starken Spiel vom Samstag zurück. Mit 6:11 ging auch dieser Satz verloren.
Trainerin Yvonne Hornikel:
Klar hätten wir gern eine Medaille geholt, aber mit Platz 4 sind wir unglaublich stolz auf das Team – das war das Maximum!“
Starke Leistung mit Platz 4 belohnt
Nach der ersten Enttäuschung über die verpasste Medaille war man sich im Gärtringer Lager einig: Mit Platz vier im Zwölferfeld – und als bestes Team Süddeutschlands – hatte man das Maximum herausgeholt.
Für den TSV spielten:
Emma Hornikel, Isabella Reutter, Anja Tizi, Nadine Schneider, Lea Thibor, Mia Haug, Sarah Grob, Laura Kuny und Lucy Hornikel
Trainerteam: Yvonne Hornikel, Bianca Reutter und Marcel Guadagnino